Klaus Albert

Klaus Albert, 10.09.1941  -  08.08.2020

Alljährlich verfasste Klaus Albert den Bericht über die VSwP „Pfälzerwald“. Die diesjährige Prüfung im Juni begleitete er noch gewohnt passioniert. Die Veröffentlichung seines letzten Berichtes im August-Heft von „Der Jagdgebrauchshund“ konnte er nicht mehr erleben. Die Nachricht von seinem Tod löste allenthalben tiefe Betroffenheit aus.

Klaus Albert war dem Jagdgebrauchshundewesen ein halbes Jahrhundert lang eng verbunden. Bereits 1971 trat er dem Pfälzischen JGV bei. Zunächst führte er einen Deutsch-Drahthaar auf allen Standartprüfungen des JGHV und avancierte 1976 zum Verbandsrichter. 1978 wurde er Mitglied der DD-Gruppe Mittelrhein. Danach jagte er mit Rauhaarteckeln und führte erfolgreich auf VSwPen. Seit 1979 war er Verbands-Schweiß-Richter. 

Seine besondere Verbundenheit galt schließlich dem Deutschen Wachtelhund. Das entsprach seiner jagdlichen Heimat als Forstamtsleiter der Forstämter Hinterweidenthal-West und Merzalben, mitten im großen Pfälzerwald. Im wahren Sinne des Wortes geriet er auf die Spur von „Wachtelvater“ Rudolf Fries (1881 – 1965), der einst auch das Forstamt Merzalben leitete. 

1982 trat Klaus Albert dem Verein für Deutsche Wachtelhunde bei, qualifizierte sich zum Spezialrichter und führte von 1991 bis 2013 die Landesgruppe Rheinland-Pfalz/Saarland. Der Deutsche Wachtelhund war zu seinem ständigen Begleiter und Mitjäger geworden.

In den langen Jahren seiner Aktivitäten wurden ihm eine Reihe von Ehrungen zuteil, unter anderen die Ehrenmitgliedschaft beim Pfälz. JGV und der Ehrenvorsitz der DW-Landesgruppe.

Klaus Albert initiierte den Beitritt seiner DW-Landesgruppe im Jahre 1992 zur Ausrichtergemeinschaft der VSwP „Pfälzerwald“, welche zuvor aus der DD-Gruppe Mittelrhein und dem Pfälz. JGV bestand. So wurde er zugleich einer der aktivsten Unterstützer der „Pfälzerwald“, nicht nur durch Bereitstellung der anspruchsvollen Prüfungsreviere als Forstamtsleiter, sondern insbesondere durch seinen persönlichen Einsatz im Rahmen der Vorbereitungen und Durchführungen der Prüfungen, auch nach seiner Pensionierung  -  und bis hin zur 65. „Pfälzerwald“. . . 

Über Jahrzehnte diente Klaus Albert innerhalb des Landesjagdverbandes Rheinland-Pfalz als Obmann für das Jagdgebrauchshundewesen der Bezirksgruppe Rheinhessen-Pfalz bzw. der Regionalgruppe Süd.  Somit war er insbesondere Ansprechpartner der zugehörigen LJV-Kreisgruppen-Obleute wie der dort beheimateten JGHV-Vereine bei der Entgegennahme finanzieller Unterstützungen durch den LJV.

Klaus Albert hinterlässt eine große Lücke. Wir trauern sehr und werden ihm in Dankbarkeit ein ehrendes Andenken bewahren. 

Unser tiefes Mitgefühl gilt seiner Ehefrau Hiltrud, die ihm eine treu sorgende Partnerin war.

 

Reinhard Adam, 1. Vorsitzender des Pfälz. JGV